AKKORDARBEIT

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Akkordarbeit (1971)

für Klavier, Orchester und Tonband (1971)
(3, 3, 3, 3; 4, 3, 3, 1; 2 Perc.; 12, 1O, 8, 6, 4)
Moeck Verlag (Stimmen leihweise)
30 Min.

Akkordarbeit
für Klavier, Orchester und 3 Lautsprecherkanäle (1971)
Akkord-Arbeit ist eine Demonstration elementarer Arbeitsvorgänge innerhalb hierarchisch gegliederter Organisationen anhand einer Liszt-Etüde. Acht Bewegungselemente der Arbeit, die der Ökonom Gilbreth gefunden hat, werden in Musik übersetzt. Das Produkt, das in den einzelnen Abschnitten erarbeitet wird, die erste „Große Paganini-Etüde“ von Franz Liszt, ist bestimmend für das Material des ganzen Stücks. Die in den Abschnitten behandelten Teile der Liszt-Etüde, werden in Einschüben vom Klavier präsentiert. Der Arbeitsprozeß bewegt sich innerhalb einer formalen Organisation, die sich in Befehlende, Kontrollierende und Ausführende gliedert.
Im Teil A nehmen die Befehlenden und Kontrollierenden eine Lehrhaltung ein. In Teil B eine Zwangshaltung, die zu ersten Konflikten mit den Ausführenden führt, Im Teil C verschärft sich der Konflikt zur spontanen und konstruktiven Kampfhaltung, die in eine Gegenorganisation der Ausführenden mündet. Akkord-Arbeit bewegt sich auf dem historischen Boden der Tonalität, ist also nicht tonal im reaktionären Sinn. Es wird vielmehr mit der obligat über Lautsprecher erklingenden Tonika, Dominante und Subdominante das Reaktionäre an hierarchisch gegliederten Organisationen unterstrichen, das überwunden werden muß.
Entstehung
A/1 Bewegungselement 1: suchen-finden
A/2a Liszt minus Paganini
A/2 Bewegungselement 2: zurechtlegen
A Präsentation Liszt
B/a Fragment
B/1 Bewegungselement 3: auswählen
B/2 Bewegungselement 4: prüfen
B/3 Bewegungselement 5: inlagebringen
B Präsentation Liszt
C/1 Bewegungselement 6: zusammenbauen
C/1a Liszt plus Paganini
C/2 Bewegungselement 7: benützen
C/2a gestörte Präsentation Liszt
C/2 Bewegungselement 7: benützen
C/3a geschützte Präsentation Liszt
C/3 Bewegungselement 8: zerlegen
C/4a verhinderte Präsentation Liszt
C/4 Gegenorganisation (Verschleierung durch Bandrauschen)
Verfall
(Die Abschnitte sind durch wood-block Schläge voneinander getrennt.)