DAS ZWIEGESPRÄCH DER BEIDEN ROSEN

aus dem BUCH DER FRAGEN von EDMOND JABÈS
für drei Frauenstimmen, drei Männerstimmen & Violoncello
Text: Edmond Jabès aus dem „Buch der Fragen“

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„Das Zwiegespräch der beiden Rosen “ (2005)
aus dem BUCH DER FRAGEN von EDMOND JABÈS
für drei Frauenstimmen, drei Männerstimmen & Violoncello
Text: Edmond Jabès aus dem „Buch der Fragen“

Dialog (Urfassung)Zwiegespräch der beiden Rosen

Das Zwiegespräch der beiden Rosen aus dem Buch der Fragen von Edmond Jabès (2005)

Edmond Jabès hat 1959 angefangen, an seinem sieben Bände umfassenden Werk „Das Buch der Fragen“ zu schreiben. Das erste „Buch der Fragen“ exponiert jene zwei Namen Sarah und Yukel, zwei Liebende. Zwischen ihnen bewegen sich die Fragen imaginärer Rabbiner nach dem Sehen, nach dem Wort, und sie lassen ahnen, dass die Geburt des Wortes den Funken der Hoffnung birgt. Alle Berichte spielen mit dem Ausschöpfen der verschiedenen Formen indirekter Rede bis auf einen Bericht, der als Dialog gekennzeichnet ist, das Zwiegespräch der beiden Rosen, die eine verkörpert die des Lebens, die andere die des Todes: „Leben und Tod sind entartete Blumen. Sie wurzeln im Schlamm des Himmels und des Seins.(…)Ich weiß nicht, sagt der Schüler von Reb Simoni, ob mein Garten das Paradies oder die Hölle ist.(…)Du, das Leben, dem die Liebenden geraubt werden sollen(…)Ich töte alles, woran ich rühre.“ „Je tue tous que je touche.“
Die Komposition für 3 Frauenstimmen, 3 Männerstimmen und Violoncello ist Anita Lasker-Wallfisch gewidmet der überlebenden Cellistin des Lagerorchesters Oswiecim.